In Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachstellen, darunter das Regionale Landesamt für Schule und Bildung und der Fachverbund WIRkt!, wurden praxisorientierte Interventionsleitfäden entwickelt. Diese bieten klare und zielgerichtete Handlungsempfehlungen, um in schwierigen Situationen schnell und effektiv zu handeln.
Da Interventionen Maßnahmen sind, wenn „das Feuer bereits brennt“, wurden gleichzeitig auch Inhalte für eine passgenaue Prävention an Schule gebündelt und gemeinsam mit den Leitfäden auf der Webseite für „Intervention und Prävention an Schulen“ zusammengestellt.
Was soll beispielsweise eine Lehrkraft machen, wenn ein Kind tageweise dem Unterricht fernbleibt, wenn ein Schüler völlig übermüdet vom nächtelangem „Zocken im Netz“ am Tisch einschläft oder wenn eine Jugendliche Hämatome an den Armen aufweist?
Schwierige Situationen, die alle eines gemeinsam haben: den Schüler*innen muss geholfen werden. Die schulischen Erlasse des Landes regeln Verfahrensweisen, etwa im Falle von Schulvermeidung. Gleichwohl hat kaum eine Lehrperson die Zeit, im stressigen Schulalltag alle Vorschriften in der Tiefe zu lesen. Hier setzen die Angebote der Webseite an.
Neben den Informationen und den Interventionsleitfäden, die die Schulen nach Ihren institutionellen Bedürfnissen individualisieren können, ist es möglich, per Kommentar bezüglich Fragen und Anpassungswünschen mit der Stadt in Kontakt zu treten.
Die Seite wird regelmäßig aktualisiert, um Dokumente anzupassen, neue Leitfäden hinzuzufügen und aktuelle Entwicklungen in der kommunalen Prävention (wie beispielsweise „Schools that Care“/STC und „Communities that Care“/CTC) zu präsentieren.
Darüber hinaus gibt es ein E-Mailpostfach, an das alle Fragen und Bedarfe zu dem Thema gerichtet werden können: praevention-schule@hannover-stadt.de.